Noch ein geiles Gedicht
Naturgeschichtliches Alphabet
A Der Abend kommt am Tagesschluß,
In Afrika gibts viel Verdruß.
B Was in Berlin so vor sich geht,
Erfährt der Bülow manchmal spät.
C Den Cognac trinkt man gerne vieux,
Den Caro beißen viele Flöh'.
D Des David Sohn hieß Absalon,
Der Dernburg wird jetzt auch bald »von«.
E Die Elstern haben bunte Schwänz',
Im Alter wird man Exzellenz.
F Die Fürsten sieht man nur von ferne,
Furunkeln hat man auch nicht gerne.
G Die Gnade ist um Geld nicht feil,
Auch Greise sind mitunter geil.
H Der Himmel ist der Menschheit Ziel,
I Das Indigo ist blau, nicht rot,
Der Ibsen ist jetzt auch schon tot.
K Der Kranke wird sehr oft klistiert,
Der Kaiser hat den Kleist zitiert.
L Man wird leicht stolz als Leutenant,
Die Laus stammt wohl aus Griechenland.
M In Montenegro wird gestohlen,
Die meisten Sachsen sind Mongolen.
N Wer länger ohne Nahrung ist,
Wird ganz von selber Nihilist
O O-Beine niemand leiden kann,
Der Orterer ist ein schöner Mann.
P Der alte Pfaffe wird ein Probst,
Der Pferdeapfel ist kein Obst.
Q Es gibt viel Quallen in der See,
Viel Quasselfritzen an der Spree.
R Der Reiher speit mitunter sehr,
Von Roeren hört man gar nichts mehr.
T Der Tod ist dieses Lebens Ende,
Die Taube kackt auf Monumente.
U Man lasse doch den Unfug bleiben,
Mit seinen Fürsten Ulk zu treiben.
V Vampire sind gemeine Biester,
Die Venus hat noch heute Priester.
W Die Wade ist ein Teil des Leibes,
Und oft die Zierde eines Weibes.
XY sind sehr verzwickt,
Auch Busch hat sich darum gedrückt.
Z Der Zar fühlt sich in seinem Saal
So bänglich wie ein Zitteraal.
Thoma
A Der Abend kommt am Tagesschluß,
In Afrika gibts viel Verdruß.
B Was in Berlin so vor sich geht,
Erfährt der Bülow manchmal spät.
C Den Cognac trinkt man gerne vieux,
Den Caro beißen viele Flöh'.
D Des David Sohn hieß Absalon,
Der Dernburg wird jetzt auch bald »von«.
E Die Elstern haben bunte Schwänz',
Im Alter wird man Exzellenz.
F Die Fürsten sieht man nur von ferne,
Furunkeln hat man auch nicht gerne.
G Die Gnade ist um Geld nicht feil,
Auch Greise sind mitunter geil.
H Der Himmel ist der Menschheit Ziel,
Der Hase rammelt ziemlich viel.
I Das Indigo ist blau, nicht rot,
Der Ibsen ist jetzt auch schon tot.
K Der Kranke wird sehr oft klistiert,
Der Kaiser hat den Kleist zitiert.
L Man wird leicht stolz als Leutenant,
Die Laus stammt wohl aus Griechenland.
M In Montenegro wird gestohlen,
Die meisten Sachsen sind Mongolen.
N Wer länger ohne Nahrung ist,
Wird ganz von selber Nihilist
O O-Beine niemand leiden kann,
Der Orterer ist ein schöner Mann.
P Der alte Pfaffe wird ein Probst,
Der Pferdeapfel ist kein Obst.
Q Es gibt viel Quallen in der See,
Viel Quasselfritzen an der Spree.
R Der Reiher speit mitunter sehr,
Von Roeren hört man gar nichts mehr.
S In Singapore sind wir fremd, Der Serbe wechselt nie das Hemd.
T Der Tod ist dieses Lebens Ende,
Die Taube kackt auf Monumente.
U Man lasse doch den Unfug bleiben,
Mit seinen Fürsten Ulk zu treiben.
V Vampire sind gemeine Biester,
Die Venus hat noch heute Priester.
W Die Wade ist ein Teil des Leibes,
Und oft die Zierde eines Weibes.
XY sind sehr verzwickt,
Auch Busch hat sich darum gedrückt.
Z Der Zar fühlt sich in seinem Saal
So bänglich wie ein Zitteraal.
Thoma