So viele Bücher, so wenig Zeit.
Ich hoffe, das besondere Buch zu finden, das vergessenen Buch, das Buch, das man jemandem der alles hat, mit gutem Gewissen schenken kann, selbst wenn er oder sie es schon hat, das kleine Buch (Schinken verboten !).
Demnächst: das tägliche Gedicht.
Na so ganz täglich wird es schon nicht sein, sonst wird es gar zu langweilig und vorhersehbar. Nein, zu Goethes Geburtstag und anderen speziellen Daten, eine kleine Erinnerung in Form einer lautlosen email...
(Bislang nur auf twitter zu finden.)
Heimwerkertipp: Wir basteln uns ein Feuchtgebiet.

Hemingway hats.
das ist alles.
An ihre Augen
An ihre Augen
Ihr Augen/ die ihr mir so tieff ins Hertze scheint/
Erkläret euch/ wies sey gemeynt/
Was mir zu hoffen steht/ ob Sterben oder Leben?
Seyd ihr geneigt/ ich bin bereit mich zu ergeben/
Und auch bereit zu ehren euren Schein/
Wollt ihr mir gleich nicht günstig seyn.
Hans Aßmann von Abschatz, gestorben am 22.04.1699
Berufspolitiker: Kann man Dummheit denn lernen ?
Ja kann den Lernen Dummheit sein, trallala, trallala. (zu singen nach der Melodie von Liebe und Sünde).
Nichts ist unergründlicher als die Oberflächlichkeit der Frau.
Und wenig ist oberflächlicher als die Tiefgrüdigkeit der meisten Männer. (Ja, ja ich meine euch die den Dr. spielen wollen).
Das internet war auch interessanter als noch keiner es kannte.
Das war kurz bevor Al Gore das internet erfand.
Laßt uns aus deinem Schoße neu entsteigen
Laßt uns aus deinem Schoße neu entsteigen
und, selber jung, von Deiner Jugend zeugen.
Du bist ein Meer, aus dessen heilgen Fluten
die Unvergänglichkeit ans Ufer steigt (...)
Nun stehen wir an deinem weiten Ufer,
vergänglich, ja, und ewig doch durch dich.
Wir lauschen deinem Gott und seinem Rufer,
und lassen aufgehn in dem Wir das Ich.
Du bist das Meer, das uns, den Sand der Zeit,
umspielt mit seiner Flut der Ewigkeit.
Dies Gedicht enstand nachdem Sudetendeutschland
"angeschlossen" war und die Begeisterung
fuer den Fuehrer keine Grenzen kannte.
Lehrgeld

Lehrgeld zahlen mußt' ich oft,
Ach, für mancherlei Erfahrung!
Und umsonst hab ich gehofft
Auf Gewitztheit und Ersparung.
Zu vermeiden lernt' ich zwar
Manchen Schritt mit schwerer Buße,
Doch vermeidend fühlt' ich gar
Mich auf neuer Lehrzeit Fuße.
Arbeit vollauf! Und somit,
Denn was hülf' es mir zu prahlen,
Werd' ich wohl beim letzten Schritt
Erst das letzte Lehrgeld zahlen.
Was Fränzchen nicht lernt, prügelt ihm schon das Leben ein.
und die Frau muß ihn dann kräftig trösten.
Erdbebengedicht
Das Erdbeben
Frankfurt, 10. des Christmonds 1848.
Die Welt erbebt und zittert rings,

Und alle Vögel sind im Schweben,
Des Geistes Vögel all, als ging's
Zum letzten Kampf auf Tod und Leben.